Teezubereitung
Das goldene TeeblattDas goldene TeeblattDas goldene Teeblatt

Die 6 Geheimnisse eines perfekten Tees

1. Beste Qualität

Selbst bei einwandfreier Zubereitung wird ein minderwertiger Tee niemals zum Geschmackserlebnis. Sparen Sie daher nicht bei der Qualität, denn dann sparen Sie auch beim Genuss.

2. Gutes Wasser

Prinzipiell hat Österreich eine hervorragende Wasserqualität, daher eignet sich frisches Leitungswasser gut für die Teezubereitung. Wohnen Sie jedoch in einer Gegend mit sehr hartem (d. h. kalkhaltigem) Wasser, sollten Sie entweder stilles Mineralwasser ohne starken Eigengeschmack nehmen oder das Teewasser 2–3 Minuten sprudelnd kochen lassen, damit sich der Kalk absetzt. Der Kalkgehalt des örtlichen Leitungswassers kann bei den zuständigen Behörden erfragt werden.

3. Richtige Dosierung

Tee wird nicht stärker durch längeres Ziehen. Die Stärke des Tees ist abhängig von der Dosierung. Grundsätzlich gilt: ein Beutel pro Tasse und 3 Beutel für eine Kanne Tee. Bei losem Tee gilt: ein Teelöffel pro Tasse und zusätzlich einer für die Kanne – wie die Engländer sagen. Das heißt, bereiten Sie Tee in einer Kanne zu, sollte es ein Löffel Tee mehr sein.

4. Passende Temperatur

Damit sich die Inhaltsstoffe optimal entfalten, muss das Teewasser sprudelnd aufkochen, bevor der Tee aufgegossen wird. Erst bei 96 °C lösen sich alle Geschmacks- und Wirkstoffe aus dem Teeblatt. Dies gilt für alle Teesorten, auch für grünen Tee, obwohl es hier traditionelle japanische Zubereitungsmethoden gibt: Bei der ersten Methode soll das Wasser nach dem Aufkochen auf etwa 60–70 °C abgekühlt werden und dann erst aufgegossen werden. Bei der zweiten Methode wird der erste Aufguss weggeschüttet und der Tee ein zweites Mal aufgegossen – das Ergebnis ist ein milderer Geschmack.

5. Optimale Ziehdauer

Die Ziehzeit richtet sich nach dem Produkt. Bei Schwarz- oder Grüntee geben die Teeblätter in den ersten 2–3 Minuten nach dem Aufgießen ihr anregendes Koffein ab und erst danach die beruhigenden Polyphenole. Daher gilt: Je kürzer der Tee zieht, desto belebender die Wirkung, je länger, desto beruhigender. Doch nicht länger als 5 Minuten, weil der Tee sonst bitter wird. Früchte- und Kräutertees sollten in der Regel 8 Minuten ziehen, aber auch hier gibt der Hersteller auf den Verpackungen eine genaue Ziehzeit an, die berücksichtigt werden sollte, damit sich Geschmacks- und Wirkstoffe am besten entfalten können.

6. Optimale Lagerung

Das Teearoma ist sehr empfindlich und flüchtig, deshalb sollte der Tee so wenig wie möglich mit Sauerstoff oder fremden Gerüchen in Kontakt kommen. Zur Aufbewahrung eignen sich am besten luftdicht verschließbare Dosen, die im Schrank nicht in der Nähe von Kaffee oder stark riechenden Gewürzen stehen sollten.